CSD-Demo in Köln startet mit rund 60.000 Teilnehmenden | Kurzvideo

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23 Sek. Verfügbar bis 06.07.2027

CSD in Köln: Starkes Statement für die queere Community

Stand:

Zum Höhepunkt des Cologne Pride ist Köln die CSD-Parade durch die Innenstadt gezogen. Das diesjährige Motto der CSD-Demo: "Für Queerrechte. Viele. Gemeinsam Stark."

Von Jochen Hilgers
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Es war erneut eine machtvolle politische Demonstration, die am Sonntag mit 60.000 Aktiven auf Festwagen oder zu Fuß vor vielen hunderttausend Zuschauern durch Köln zog. Durch den Regen folgten nicht die 1,2 Millionen Menschen des Vorjahres der Demonstration, sehr viel weniger waren es aber auch nicht. Rund 1,1 Millionen Menschen sollen nach Polizeiangaben unterwegs gewesen sein.

Das ist kein Regen, das sind die Tränen der queeren Community über die derzeitige Situation. Hugo Winkels, Sprecher Cologne Pride

So hieß es bei der durchaus nachdenklichen Eröffnung auf der Deutzer Brücke. Die queere Community präsentierte sich trotz Regenwetter hier in all ihrer Buntheit, Diversität mit ihrer ganzen Lebensfreude.

Viele Politiker vor Ort

Ina Brandes (CDU), Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), Kölns parteilose Oberbürgermeisterin Henriette Reker sowie Claudia Roth (B90/ Die Grünen) stehen auf der Deutzer Brücke beim CSD 2025 in Köln

Von Links: Ina Brandes (CDU), Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), Kölns parteilose Oberbürgermeisterin Henriette Reker sowie Claudia Roth (B90/ Die Grünen)

Bildquelle: WDR / Hilgers

Und Köln zeigte sich solidarisch. Vielen war es wichtig Farbe zu bekennen. Für queere Menschen generell, aber auch für die im Freundes-und Familienkreis. Laut Polizei zogen rund 250 Gruppen und 90 Festwagen durch die Innenstadt.

Beim Start der Parade versammelten sich traditionell auch zahlreiche Prominente aus dem Berliner Politikbetrieb und Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker. Reker war zum letzten Mal als Oberbürgermeisterin dabei, da ihre Amtszeit im Herbst endet. Aus Berlin reisten zum Beispiel die Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas, Ex-Gesundheitsminister Karl Lauterbach, die FDP-Europaabgeordnete Marie-Agnes Strack-Zimmermann und die Staatsministerin im Auswärtigen Amt, die CDU-Politikerin Serap Güler an.

Auch der 1.FC Köln dabei

Traditionell war auch die Unterstützung aus der Kölner Stadtgesellschaft groß. Am Kölner Rathaus flatterte die Regenbogenfahne. Viele Institutionen, Parteien, Gewerkschaften, gesellschaftliche Gruppen und Firmen waren in der Parade mit Wagen und Fußgruppen vertreten. Der 1.FC Köln zum Beispiel war mit 300 Mitarbeitenden und Fans bei der CSD-Demonstration gekommen, darunter Präsident Werner Wolf, Geschäftsführer Philipp Türoff oder auch Stadionsprecher Michael Trippel, sowie Spielerinnen und Spieler wie Mannschaftskapitän Timo Hübers.

CSD-Demo in Köln

WDR Studios NRW 06.07.2025 55 Sek. Verfügbar bis 06.07.2027 WDR Online

Debatte um fehlende Regenbogenflagge am Deutschen Bundestag

Ein Thema, das viele bewegte, war das Nichthissen der Regenbogenflagge am Deutschen Bundestag in Berlin. NRW-Kulturministerin Ina Brandes (CDU) sagte dem WDR in eindeutiger Klarheit, sie hätte die Fahne gehisst. Auch Ex-Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hält die Entscheidung von Bundestagspräsidentin Julia Klöckner für falsch. Gerade in diesen Zeiten sei Solidarität wichtig.

Delegation aus Rio de Janeiro

Zwei Personen mit einem gelben Kostüm

Puschelige Kostüme überall

Bildquelle: WDR

Das Festkomitee Kölner Karneval hatte eine kleine Delegation aus Rio de Janeiro, der Partnerstadt Kölns eingeladen, die bei der schwullesbischen Karnevalsgesellschaft "Stattgarde Colonia" mitgefahren ist. Der in Brasilien sehr bekannte Karnevalsmoderator Milton Reis da Cunha Junior sagte dem WDR, die Situation der queeren Community in Brasilien sei dramatisch. Er berichtete von Angriffen und politischem Druck. Köln gebe da ein gutes Gegenbeispiel ab. Die Delegation hatte seit Freitag am Cologne Pride teilgenommen und dabei sehr viel Solidarität erfahren, sagte der bekannte Fernsehmann.

Programm auf drei Bühnen und eine Chillout-Area

Menschen mit Regenschirmen stehen am Rand der CSD-Parade in Köln

Die Besucher der Parade brauchen dieses Jahr Regenschirme

Bildquelle: WDR / Hilgers

Neben der Demonstration hatte bereits seit Freitag ein 60-stündiges Programm auf drei Bühnen stattgefunden. Dort wurde über das ganze Wochenende ein Mix aus politischen Diskussionen und Konzerten präsentiert. Daneben fanden auf der Politur-Bühne am Alter Markt auch Comedy-Veranstaltungen, Talkrunden und Performances statt.

Bunte Outfits, ernster Hintergrund

Trotz Musik, bunten Outfits und Feierlaune: Die LGBTQ-Community wollte bei der Parade vor allem für ihre Rechte demonstrieren. Dies war nach Angaben des Vereins ColognePride in diesem Jahr wichtiger denn je. Denn queere Menschen sehen sich zunehmenden Anfeindungen ausgesetzt und auch queerfeindliche Straftaten haben zugenommen.

Der Kölner CSD ist eine der größten Veranstaltungen der lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans-, intergeschlechtlichen und queeren Gemeinschaft in Europa. Ähnlich groß ist in Deutschland nur der CSD in Berlin. Er soll vielerorts an die Ereignisse im Jahr 1969 in New York erinnern, als Polizisten die Bar "Stonewall Inn" in der Christopher Street stürmten und einen sich daran anschließenden Aufstand von Schwulen, Lesben und Transsexuellen auflösten.

Starke Polizeipräsenz, alles bleibt friedlich

Eine Menschenmenge angereiht

Disziplin bei den Zuschauern: Keiner zertritt die Blumen

Bildquelle: WDR/ Jochen Hilgers

Trotz der selbst im Vergleich zu Karneval noch größeren Zahl an Teilnehmenden und Besucherinnen und Besucher, stellte die CSD-Demonstration die Polizei in der Regel vor keinerlei Probleme. Alle gelten als diszipliniert, achtsam und passen aufeinander auf. So auch dieses Jahr: Den Verkehr zu regeln, darauf beschränkte sich die Arbeit weitgehend.

Trotzdem hatte die Polizei im Vorfeld gemeldet, deutlich mehr Beamtinnen und Beamte aufzubieten. Damit sollten mögliche Angriffe von außen auf die Demonstration verhindert werden. Einsatzleiter Gregor Eisermann sagte, dass der CSD als Symbol der offenen queeren Lebensweise nicht ins Bild von Radikalen passe. Das sei einer der Gründe für den großen Polizeieinsatz gewesen.

Unsere Quellen:

  • WDR-Gespräch mit Polizei-Einsatzleiter Gregor Eisenmann
  • 1. FC Köln
  • Stadt Köln
  • Cologne Pride
  • Nachrichtenagentur DPA
  • WDR-Reporter vor Ort

Über dieses Thema berichten wir am 06.07.2025 auch im WDR Fernsehen: Aktuelle Stunde, 18.45 Uhr

Kommentare zum Thema

27 Kommentare

  • 27 Oldtimer 07.07.2025, 00:38 Uhr

    Für mich ist Familie noch immer Vater, Mutter, Kind(er). Sich sein Geschlecht nach belieben aussuchen zu können ist für mich Banane; Ausnahme wäre höchstens wenn sich der Gen-Code auch nicht klar entscheiden konnte. Nichts gegen CSD als eine Art Karneval und nichts gegen jeden Fetisch im Privatleben den Normalos wie ich nicht nachvollziehen können, aber das als Menschenrecht zu verkaufen ist dicker fetter Grund eine Partei nicht zu wählen. Die lesbische Alice Weidel von der AfD in Beziehung mit einer Frau mit Migrationshintergrund kollidiert nicht mit meinem Weltbild, fällt unter Privatleben.

    Antworten (1)
    • Sarah 07.07.2025, 17:29 Uhr

      Lieber Oldtimer, ich verstehe, dass Sie es nicht nachempfinden können, wenn sich zwei Menschen desselben Geschlechts lieben. Uns ich verstehe, dass Sie es nicht nachempfinden können, dass man sich nicht mit dem bei der Geburt festgestellten Geschlecht identifiziert. Das kann ich auch nicht nachempfinden. Jedoch frage ich mich bei sowas gerne "Welchen Nachteil hat es für mich, wenn ich die Lebensweise meines Gegenüber einfach respektiere?" Und "Welchen Nachteil hat es für mein Gegenüber, wenn ich das nicht tun?" Uns bei queeren Themen ist die Antwort ganz eindeutig: Respektiere ich queere Menschen, ändert sich für mich gar nichts. Respektiere ich sie nicht, trage ich zu Benachteiligung und psychischen Problemen bei. Darum ist es einfach richtig, diese Personen zu unterstützen, auch wenn ich es selbst nicht nachfühlen kann, und zur CSD-Demo zu gehen, die am Rande bemerkt, keine Spaßveranstaltung ist. Es würde mich freuen, Sie nächstes Jahr auch dort zu treffen! Viele Grüße Sarah

  • 26 antonius-gabler 07.07.2025, 00:38 Uhr

    warum-fährt-die-kvb-bei-solchen-grosveranstaltungen-nach-sonntagsfahrplan.

  • 25 Franziska 1 06.07.2025, 23:47 Uhr

    Leihmütter, Leihväter werden gebraucht um die Menschheit zu er halten, dass ist so sicher wie das Amen in der Kirche bei queere Menschen. Ich habe absolut nichts gegen die Menschen, sie sollen leben wie sie möchten. Aber das gelbe vom Ei ist es nicht, wenn sie annehmen sie müssten es mit Straßen-Partys schrill unterstreichen. Leben und leben lassen ist gerecht, jedoch beim CSD in Köln bekomme ich das Gefühl, dass Queere sich höher stellen über den Rest anderer Menschen und sich somit vermarkten. Sie haben mit Recht die Gleichberechtigung, aber so laut? Integrieren, integrieren lassen, normal leben in der Gesellschaft, dass müssten Queere doch auch können. Karneval feiern wir alle zusammen vereint im Februar jedes Jahr. User macht meine Ansicht nicht wieder platt, ich habe nichts queere Menschen. Warum denn? Steht doch alles in meinen Zeilen. Danke!

    Antworten (2)
    • K-H R. 07.07.2025, 15:52 Uhr

      Bei jedem CSD bekommt man das Gefühl,dass Queere sich höher stellen über den Rest anderer Menschen, warum hat man das Gefühl? Seit den 70 er Jahren hat sich gesetzlich für LGBTQ Personen durch den Gesetzgeber so viel für diese Gruppierung geändert und sie fühlen sich nach über 40 Jahren nicht respektiert und anerkannt, auch heute noch werden Forderungen gestellt. Positiv ist, das die CSD-Parade in Köln am 6. Juli 2025 verlief friedlich, ohne gemeldete Angriffe auf die Demonstration oder Teilnehmer:innen.Somit fällt das Klagen leider weg! Der Wettergott hatte aber die Hände im Spiel, ein Gewitter, der Zug musste kurzfristig unterbrochen werden, dafür kann aber keinen die Schuld in die Schuhe schieben,oder von einem Angriff reden.

    • Sarah 07.07.2025, 17:17 Uhr

      Hi Franziska, schön, dass du nichts gegen queere Personen hast. Leider denken nicht alle Personen wie du. Daher ist unsere Gesellschaft - strukturell politisch, aber auch auf persönlicher Ebene - immer noch voll mit Diskriminierung. Queere Menschen werden auch heute noch benachteiligt und tätig angegriffen, einfach weil sie queer sind. Um darauf aufmerksam zu machen, wird weiterhin jährlich eine CSD-Demo veranstaltet. Dafür reisen viele Menschen aus dem Umland aber auch von weit weg an, sodass eine große Gruppe entsteht. Innerhalb dieser Gruppe sind queere Personen sicherer und trauen sich zu zeigen, was sie sonst verstecken - auffällige Kleidung, romantische Gesten etc. - und die Freude, miteinander stark zu sein, wird gefeiert. Es handelt sich aber NICHT um eine Karnevalsfeier. Und dennoch sind alle eingeladen mitzumachen. Dafür muss man nicht selbst queer sein. Auch du als "Ally", also Unterstützerin der queeren Menschen bis herzlich eingeladen. Vielleicht bis nächstes Jahr! Sarah

  • 24 K-H R. 06.07.2025, 22:19 Uhr

    Die LGBTQ-Community ist nicht Systemrelevant (gesellschaftlich) sondern nur politisch,wie mit Strack-Zimmermann, Roth, Reker und Brandes zu sehen ist. Es wird versucht, mit politischen Personen, dieser Loveparade einen höheren Stellenwert zu geben, wie diese Randgruppe in der Öffentlichkeit hat. Der Rosenmontagszug zum Karneval in Köln wird ja im WDR gesendet, hat auch einen anderen Stellenwert, wie die gewollt und nicht gekonnte Parade, wen es interessiert, bitte, es bleibt jeden freigestellt, aber geändert hat sich seit 1979 nicht viel.

  • 23 Oliver 06.07.2025, 21:53 Uhr

    Echt traurig! Gerade heutzutage wäre es vom WDR ein Zeichen gegen Homophobie gewesen, wenn auch in dies Jahr eine Übertragung der Parade gegeben hätte. Seit Jahren weden Gaythemenfilme, aber auch Berichte weniger, so gut wie überhaupts nichts mehr übertragen. Obwohl auf Queere durch Gez das Unternehmen mit finanzieren !!! Dies sollte sich wieder mal ändern!!!

  • 22 Helmut 06.07.2025, 21:38 Uhr

    Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er gegen unsere Netiquette verstößt. (die Redaktion)

  • 21 Axel 06.07.2025, 21:14 Uhr

    Wenn die Leute feiern möchten, dann sollen sie feiern. Ich habe nichts dagegen. Man muss aber nicht an jeder Ecke, ob im TV oder Internet, darauf hingewiesen werden.

  • 20 NNW 06.07.2025, 19:30 Uhr

    Warum wurde die Demo nicht im Fernsehen übertragen! Sehr schade!!

    Antworten (3)
    • Donald 06.07.2025, 22:02 Uhr

      Seid wann werden Demos im Fernsehen übertragen? Du hättest ja in Stadt fahren/gehen können um live dabei zu sein.

    • Domani 07.07.2025, 10:19 Uhr

      Ich habe mir auch die Augen gerieben, nichts !!! Zur Hitze werden Reporter rausgeschickt und berichten wie heiß es "Im Westen" ist und der Karneval wird voll abgedeckt, peinlich. Ich halte vom CSD in der jetzigen Form nichts aber als gesellschaftlich bedeutendes Ereignis sollte von A-Z übertragen werden, letztes Jahr nur 1 Stunde Übertragungszeit fand ich schon sehr armselig. Warum nur ?

    • Scott 07.07.2025, 22:33 Uhr

      An Domani: warum im letzten Jahr nur 1 Stunde und in diesem Jahr keine Übertragung im Fernsehen war, weil es kaum jemanden interessiert. Es gibt schöneres.

  • 19 Bernd T. 06.07.2025, 18:57 Uhr

    Das war keine Demo.. eher eine Loveparade in Köln, wo sich jeder mal zeigen durfte. Und diese doch so oft gewollte Akzeptanz und Toleranz wird in dieser "Community"auch nicht wirklich gelebt.

    Antworten (2)
    • Thomas H 06.07.2025, 22:40 Uhr

      Ich schließe mich Bernds Beitrag an. Ich bin selbst homosexuell und habe in der Kölner Szene leider mehrfach Ausgrenzung erlebt. Nicht wegen meiner Orientierung, sondern wegen meines Aussehens. Ich habe keinen athletischen Körper und entspreche nicht dem gängigen Schönheitsideal. Das reicht offenbar schon, um übersehen oder nicht ernst genommen zu werden. Die Parade wirkte auf mich weniger wie eine politische Demonstration als vielmehr wie eine bunte Werbeveranstaltung. Viele der Wagen stammen von Unternehmen, die sich einmal im Jahr mit Regenbogenfarben zeigen, aber im Alltag wenig für queere Rechte tun. Trotzdem ist es wichtig, sichtbar zu sein und für unsere Rechte einzustehen. Vielleicht sollten wir innerhalb der Community auch mehr dafür tun, dass wirklich alle dazugehören und sich angenommen fühlen.

    • Heinrich 07.07.2025, 06:12 Uhr

      Gebe dir recht. Sehe ich leider ganz genauso! Ich bin selbst Schwuler Mann, und kritisiere die Community für ihre Oberflächlichkeit genauso. Ausgrenzung steht leider neben dem bunten auch an der Tagesordnung.

  • 18 Klaus Schäfer 06.07.2025, 18:26 Uhr

    Wer demonstriert denn mal für die Normalität: Vater, Mutter und Kind(er)?

    Antworten (12)
    • Ku 06.07.2025, 21:21 Uhr

      Ich wäre dabei und bin froh, dass der Tag zumindest in Köln vorbei ist.

    • SteffiK 06.07.2025, 21:25 Uhr

      Wir, eine ganz normale Mutter-Vater-Kinder-Familie, waren heute auf dem CSD, um für eine breite Vorstellung von "normal" zu demonstrieren.

    • Marco Z. 06.07.2025, 21:27 Uhr

      Aus welchem Grund genau möchten sie denn diese Demonstration haben? Ihre sogenannte "Normalität" haben wir doch 365 Tage im Jahr überall auf der Welt. Ihr Kommentar zeigt, dass Sie überhaupt nicht verstanden haben, worum es beim CSD geht. Was aber noch schwerer wiegt: ich unterstelle ihnen mal, sie wollen das auch gar nicht näher wissen. Oder verstehen.

    • Anja Fricke 06.07.2025, 21:33 Uhr

      Wird diese Gruppe denn auch diskrimiert? War mir gar nicht klar. Vielleicht einfach selber mal eine Demo starten?

    • Markus 06.07.2025, 21:51 Uhr

      Hallo Klaus, wir leben in einem freien Land. Gerne darfst du eine solche Demo anmelden und organisieren.

    • Lars Baust 06.07.2025, 21:57 Uhr

      Herr Schäfer, es steht Ihnen frei, eine solche Demo zu organisieren. Als jemand, der au dem Großraum Köln kommt, kann ich Ihnen sagen, dass eben nicht nur Vater, Mutter und Kind(er) "Normalität" sind. Willkommen in der Realität!

    • Stefan 06.07.2025, 22:24 Uhr

      Die waren auch dabei: Väter, Mütter und Kinder.

    • Cunda Hundm 07.07.2025, 01:14 Uhr

      Dies wird doch jeden Tag im Fernsehen, auf Plakaten und was sie sonst so konsumieren demonstriert -> nennt sich Darstellung der Mehrheitsgesellschaft, die muss nicht demonstrieren, die ist für uns jeden Tag aufs Neue zu sehen.

    • Eley 07.07.2025, 06:13 Uhr

      Übrigens - jeder Mensch hat Eltern und ist demnach normal.

    • Jürgen Gesell 07.07.2025, 08:23 Uhr

      Machen sie doch die erste Familien Demo in Deutschland, wenn es sie stört das Minderheiten für ihre Rechte demonstrieren. Denn das Recht gibt ihnen das Grundgesetz https://www.bmi.bund.de/DE/themen/verfassung/staatliche-ordnung/versammlungsrecht/versammlungsrecht-node.html Denn laut Grundgesetz sind ja angeblich gleich und wurden trotzdem Jahrzehntelang ungleich behandelt. Und manche noch heute!

    • Elene - 1984 07.07.2025, 11:07 Uhr

      Was hindert Sie das zu tun oder zu organisieren?

    • ken long 07.07.2025, 13:41 Uhr

      Dann fang doch mal an mit einer Demo für "Normalität" (was immer das sein mag)! Die Themen "Ausgrenzung , Gleichberechtigung, Anfeindung und Diskriminierung" dürften jedenfalls nicht auf der Agenda stehen. Vielleicht merkst Du es jetzt ja selber!

  • 17 Brigitta S. 06.07.2025, 18:10 Uhr

    "Et es wie et es.“ Jeder hat es hinzunehmen wie es ist. Ich sage nur eins zum Thema: "Seid Menschen"! Ich würde mir jede Kritik verkneifen, denn jeder ist ein Mensch:

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