"Wann, wenn nicht jetzt?", denken sich aktuell viele Menschen und waten durch den niedrigen Rhein hin zur Klosterinsel Nonnenwerth, die auch auf Bonner Stadtgebiet liegt. Aber besonders jetzt bei Niedrigwasser ist das gefährlich.
DLRG Bonn warnt vor Gefahren
Dass der Rhein allgemein als gefährlich gilt, war immer wieder Thema in Politik und Medien. Auch der DLRG Bezirk Bonn e.V. warnt vor unkalkulierbaren Gefahren. Wechselnde Wasserstände, Strömungsverhältnisse oder Wellenschlag durch vorbeifahrende Schiffe sind besonders gefährlich.
Diese Gefahren beginnen bereits im Uferbereich und dort, wo das Wasser nur etwa knöcheltief ist. Genau so stellt sich derzeit die Situation an der Insel Nonnenwerth dar. Das seichte Wasser lockt zu einem Lost Place, birgt aber zu jedem Zeitpunkt unvorhersehbare Gefahren.
Abbruchkanten zu Schifffahrtsrinnen
Ebenfalls unterschätzt werden die Fahrrinnen für die Binnenschiffe. Von außen nicht zu erkennen, können Unachtsame den tückischen Abbruchkanten zu den Fahrrinnen gefährlich nah kommen. Wer hier abrutscht befindet sich sofort in tieferem Wasser. Genau so eine Abbruchkante befindet sich auch nahe des Rheinarmes, über welchen man die Insel Nonnenwerth erreicht.
Kein bestehendes Badeverbot in Bonn
In Bonn und der Region herrscht kein Badeverbot am Rhein. Dennoch wird oft darauf hingewiesen, dass das Baden im Rhein lebensgefährlich ist. Der DLRG Bezirk Bonn e.V. sprach sich bereits im Jahr 2025 für ein Badeverbot auf Bonner Stadtgebiet aus.
Unsere Quellen:
- DLRG Bezirk Bonn e.V.
- tagesschau.de
- Stadt Bonn
Sendung: WDR Fernsehen, Lokalzeit aus Bonn, 03.08.2026, 19.30 Uhr