"Alles kann uns helfen, das Tatgeschehen weiter zu erhellen", sagte ein Polizeisprecher. Menschen, die kurz vor, während oder direkt nach dem Angriff Fotos oder Videos gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Polizei melden. Durch die Lage des Tatorts nahe der Innenstadt gehen die Ermittler davon aus, dass zufällig Handyaufnahmen entstanden sein könnten.
Familienvater als Tatverdächtiger
Bei einem Messerangriff am Samstag war ein 13-Jähriger tödlich verletzt worden; seine Schwester und seine Mutter wurden lebensgefährlich verletzt. Täter soll der 40-jährige Vater sein. Er sitzt in Untersuchungshaft.
Die Ermittlungen zu Motiv und Ablauf des Vorfalls laufen weiter. Dabei werden Zeugen befragt und Spuren ausgewertet.
Mutter und Mädchen außer Lebensgefahr
Die 38-jährige Frau und ihre neunjährige Tochter sind außer Lebensgefahr, sie sind weiter in intensivmedizinischer Behandlung.
Schule des 13-Jährigen richtet Trauerraum ein
An der Schule des getöteten 13-Jährigen in Bochum versucht man mit der Trauer umzugehen. Dort wurde ein Trauerraum eingerichtet - er soll Platz bieten, miteinander zu reden, zu weinen oder auch einfach gemeinsam zu schweigen und das Unfassbare zu verarbeiten. Ausgebildete Seelsorger betreuen das Angebot.
Die Schüler, Lehrer und auch die Eltern der anderen Kinder würden sich gegenseitig stützen, so die Schulleiterin. Nach den Ferien soll es eine schulinterne Gedenkfeier geben.
Unsere Quellen:
- Polizei Bochum
- Staatsanwaltschaft Bochum
- Gespräch mit der Schulleiterin
- Bisherige WDR-Berichterstattung
- Nachrichtenagentur dpa
Sendung: WDR 2 Ruhrgebiet, Lokalzeit, 31.03.2026, 11:31 Uhr