Galeria hat bundesweit 33 Filialen als kritisch eingestuft und nennt jetzt die Standorte. In NRW stehen sieben der noch 17 geöffneten Filialen auf dem Prüfstand, ob sich der Betrieb noch lohnt.
Darunter Euskirchen, Kleve, Mülheim mit der Filiale im Rhein-Ruhr-Zentrum und Münster mit dem Standort in der Salzstraße. In Köln sind mit der Breite Straße und Hohe Straße sowie dem Standort im Stadtteil Nippes drei Standorte von der sogenannten Rentabilitätsprüfung betroffen.
Galeria verhandelt mit Vermietern
Galeria will mit den Vermietern über Mietkonditionen und Flächenanpassungen verhandeln. Sollten keine tragfähigen Lösungen erarbeitet werden, sei die Fortführung der jeweiligen Filiale gefährdet. Dann droht die Schließung.
Bei einigen Häusern laufen die Gespräche bereits, bei anderen sollen sie jetzt beginnen. Nach WDR-Informationen gibt es keine Rangliste der Filialen. Die Prüfungen sollen "ergebnisoffen" laufen. Wie lange dieser Prozess dauert, steht noch nicht fest.
Kaufhaus-Kette bekommt finanzielle Hilfe
Erst Ende Juni hatte die angeschlagene Warenhauskette einen Kredit von bis zu 160 Millionen Euro von der US-Investmentgesellschaft Gordon Brothers erhalten. Das Geld ist an einen auf drei Jahre angelegten Sanierungsplan geknüpft.
Im Eingangsbereich vieler Galeria-Filialen schreien einen die Rabatt-Schilder förmlich an.
Der sieht eben auch vor, das Filialnetz von nun 33 Häusern zu prüfen. Deutschlandweit geht es um 83 Filialen, 17 davon in Nordrhein-Westfalen, und um mehr als 10.000 Arbeitsplätze.
Unserer Quellen:
- Nachrichtenagentur dpa
- Informationen, die dem WDR vorliegen
Sendung: WDR.de, Schließungen von Galeria-Filialen, 22.7.2026, 12:10 Uhr