Die spärlichen Regenfälle der vergangenen Tage haben nicht für die erhoffte Entspannung gesorgt. Nach wie vor herrscht teilweise extremes Niedrigwasser am Rhein. In Duisburg-Ruhrort zum Beispiel wurden am Dienstagnachmittag 165 Zentimeter gemessen - also nur 12 Zentimeter mehr als der niedrigste bekannte Wasserstand von 153 Zentimetern, der dort im Oktober 2018 gemessen wurde.
In Köln sieht die Lage noch dramatischer aus. Während der Normalwasserstand bei 3,21 Metern liegt, zeigte der Kölner Pegel am Dienstagnachmittag nur 77 Zentimeter an. Noch in dieser Woche könnte Prognosen zufolge der Niedrigwasser-Rekord aus dem Oktober 2018 gebrochen werden: Damals sank der Pegel auf 69 Zentimeter.
Während die Lage für die Binnenschifffahrt immer dramatischer wird, bietet das Niedrigwasser aber auch die Gelegenheit, den Rhein aus einer völlig neuen Perspektive zu betrachten. Bilder aus dem Rheinland:
Der Rhein zeigt sein Bett
Unsere Quellen:
- Hochwasservorhersagezentrale Rheinland-Pfalz
- Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes
- Internationale Kommission zum Schutz des Rheins
Sendung: WDR 5, Westblick, 28.07.2026, 17:05 Uhr