Kajakfahrer kentert und wird von Fähre gerettet
Bildquelle: WDRPassanten hatten vom Rheinufer aus gesehen, dass ein Kajak auf dem Wasser umgekippt war - ein Mann trieb im Rhein. Mit lauten Schreien versuchten sie, das Team der Auto-Fähre, die unterwegs war von Königswinter-Niederdollendorf nach Bonn-Bad Godesberg, auf den hilflosen Mann aufmerksam zu machen.
Weil auf dem Schiff der Lärm der Maschinen aber ziemlich laut war, hörte die Besatzung die Rufe an Bord nicht, schildert am Tag danach der zuständige Schiffsführer, Sven Schellenbach, dem WDR die Situation. Dennoch wurde er auf den Mann aufmerksam:
"Plötzlich sah ich einen Kopf auf dem Wasser in der Fahrrinne. Daraufhin sind wir an die Person mit der Fähre herangefahren." Sven Schellenbach, Schiffsführer der Konrad-Adenauer-Fähre
Per Funk habe man zudem einen Notruf abgesetzt. Das Kanu sei zu dem Zeitpunkt schon gesunken gewesen. Der erste Rettungsversuch scheiterte, wegen der Sogwirkung trieb der Mann erst ab. Schließlich konnten die Helfer auf der Fähre mit einem zweiten Rettungsversuch den Mann aber über die offene Auffahrtrampe retten.
Rettungskräfte stehen am Ufer bereit
Die Konrad Adenauer war durch die Rettungsaktion selbst etwa einen Kilometer abgetrieben, steuerte dann aber erfolgreich das Ufer in Bad Godesberg an. Dort an der Rampe, so Schellenbach, warteten schon ein Rettungswagen, ein Notarzt und zwei Polizei-Wagen auf den erschöpften, ausgekühlten, aber eben geretteten Kajak-Fahrer.
Unsere Quellen:
- Lux-Werft
- Sven Schellenbach, Schiffsführer der Konrad-Adenauer-Fähre
Sendung: WDR.de, Fähre rettet Kajakfahrer in Bonn, 25.08.2026, 15:32 Uhr
