Hitzetote im Krankenhaus Leverkusen | Aktuelle Stunde
Bildquelle: WDR / Jenny WeißenfelsWDR. 33 Sek.. Verfügbar bis 27.09.2028.
Die Ermittler sehen keine Hinweise darauf, dass bei den Verstorbenen Fremdverschulden vorliegen könnte. "Konkrete Anhaltspunkte für ein strafrechtlich relevantes Versäumnis des Krankenhauspersonals haben sich bislang nicht ergeben", sagte ein Sprecher der Kölner Staatsanwaltschaft gegenüber der dpa. Die Staatsanwaltschaft hatte in sieben Fällen Todesermittlungsverfahren eingeleitet. Demnach kann bei keinem der Fälle sicher festgestellt werden, dass die Hitze für den Tod der Menschen verantwortlich gewesen ist.
Das St. Remigius Krankenhaus hat einen Schwerpunkt in der Geriatrie - auch bekannt als Altersmedizin. Dort werden viele Menschen behandelt, die hochbetagt sind und häufig mehrere Vorerkrankungen haben. Sie gelten gerade bei Hitzewellen und extremen Temperaturen als besonders gefährdet.
Ermittlungen zu Hitzetoten in Aachen und Duisburg laufen weiter
In zwei anderen Städten laufen die Ermittlungen nach Todesfällen bei der Hitzewelle im Juni weiter. Die Staatsanwaltschaft Aachen untersucht noch den Tod einer 56-jährigen Frau in Düren, die möglicherweise einen Hitzschlag erlitten hatte.
In Duisburg ist das Ermittlungsverfahren zum Tod einer Frau in einer Klinik ebenfalls noch nicht abgeschlossen, sagte eine Sprecherin der zuständigen Staatsanwaltschaft.
Unsere Quellen:
- dpa Bericht nach Gesprächen mit Sprechern der Staatsanwaltschaften Aachen, Duisburg und Köln
Sendung: WDR.de, Hitzewelle in Leverkusen: kein Fremdverschulden nach Todesfällen, 27.09.2026, 11:00 Uhr
Sendung: WDR Fernsehen, Aktuelle Stunde, 27.09.2026, 18:45 Uhr